Taufe

Zur Bedeutung der Taufe

"Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes." (Mk. 10,14)

so sagt Jesus es im Markusevangelium und betont damit die liebevolle Zuwendung Gottes zu uns Menschen. Gerade bei der Kindertaufe wird das ganz besonders deutlich. Voraussetzungslos sagt in und mit der Taufe zuerst Gottes sein Ja zum Kind, verbunden mit seinem Segen.

Im Taufgottesdienst drücken wir unseren Dank an Gott aus: für das Leben Ihres Kindes, für die Bewahrung bei der Geburt und in den ersten Lebensmonaten. Vieles davon wird Ihr Kind jetzt noch nicht verstehen, auch wenn es sehr wohl viel spüren kann. Da sind dann Sie, als Eltern und Paten, gefragt. Stellvertretend für Ihr Kind versprechen Sie, ihm etwas von diesem menschenfreundlichen Gott zu vermitteln und ihm die Gemeinschaft von Christinnen und Christen zu zeigen. Darum spielt gerade auch das Patenamt eine große Rolle.

Durch die Taufe wird Ihr Kind Mitglied der Evangelischen Kirche. Um zu verdeutlichen, dass es in die Gemeinschaft unserer Gemeinde aufgenommen wird, taufen wir in unserer Ev. Kirchengemeinde Harsewinkel grundsätzlich in einem Gemeindegottesdienst. Die Termine für Gottesdienste mit Taufmöglichkeit können Sie weiter unten entnehmen oder indem Sie HIER anklicken.

Bezüglich einer Taufanfrage melden Sie sich bitte im Gemeindebüro (T: 05247/2130) oder bei unseren beiden Pfarrern. Bitte melden Sie sich möglichst frühzeitig vor dem gewünschten Tauftermin.

Zur Anmeldung der Taufe benötigen Sie:
- Geburtsurkunde/Abstammungsurkunde
- Familienstammbuch
- Falls die Taufpaten nicht Mitglieder der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harsewinkel sind oder nicht in Harsewinkel und Marienfeld wohnen: Eine Patenbescheinigung.

In unserer Kirchengemeinde werden vor allem Kinder im Säuglings- und Kleinkinderalter getauft, aber auch Jugendliche (z.B. während ihrer Konfirmandenzeit) und Erwachsene.

In unserer lutherischen Tradition wird am häufigsten im frühen Lebensalter getauft. Diese Taufe im frühen Lebensalter engt jedoch nicht ein - im Gegenteil: Sie macht frei für den Glauben!

Das Kind wird mit größerer Selbstverständlichkeit den Kindergottesdienst oder die Kindergruppen in unseren Jugendhäusern besuchen oder am Religionsunterricht teilnehmen. Dadurch lernt es schon früh die Bibel und christliche Wertvorstellungen kennen. Später ist es besser in der Lage, sich über Glaubensfragen eine eigene Meinung zu bilden. Die Erfahrung zeigt, dass erst eine christliche Erziehung die Grundlage dafür schafft, später einen eigenen Weg im Glauben zu finden.

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