Pfingsten 2021 geänderte Gottesdienstzeiten

Der evangelische Gottesdienst wird am Pfingstsonntag um 10.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Harsewinkel und am Pfingstmontag um 10.00 Uhr in der Christuskirche in Marienfeld gefeiert.

Am Pfingstsamstag findet kein Abendgottesdienst in der Christuskirche in Marienfeld statt.

Der Gottesdienst am Pfingstsonntag wird von fünf Mitgliedern des evangelischen Kirchenchors musikalisch begleitet.

Aufgrund der begrenzten Plätze in beiden Kirchen werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, sich telefonisch im Gemeindebüro (Telefon 2130) oder per Mail anzumelden.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich mit der Luca- oder mit der Coronawarn-App einzuchecken.

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Konfirmationen 2021

24 junge Menschen werden in diesem Jahr in der evangelischen Kirchengemeinde von Pfarrer Jörg Eulenstein konfirmiert und bestätigen damit ihre Taufe. Wegen der Corona-Pandemie mussten die Konfirmationen verschoben werden. Damit die Hygieneschutzmaßnahmen eingehalten werden können, finden sechs Gottesdienste statt nur für die engsten Familienangehörigen.

Für die Gesamtgemeinde, die die Konfirmationsgottesdienste coronabedingt nicht mitfeiern kann, werden zu den gewohnten Zeiten Pfingstgottesdienste angeboten.

Konfirmiert werden:

Samantha Bannat, Maximilian Brack, Maximilian Duibmann, Marcel Gontscharuk, Florian Grothues, Claire Heese, Petrik Jenrich, Marlena Köhl, Evelyn Kröker, Melina Lider, Kyla McClymont, Loreen Ortkras, Ben Pilger, Esther Pisklow, Marvin Pohl, Zalia Rothe, Marla Rummel, Joleen Schmitz, Maximilian Sommer, Torge Schröter, Frieda Thiemt, Steffen Ulfig, Tobias Vielmeyer, Justin Volmari

Die Konfirmationsgottesdienste finden, wenn möglich, unter freiem Himmel statt und werden musikalisch begleitet vom Posaunenchor Harsewinkel/Brockhagen, Leitung: Florian Bernitt, dem Kirchenchor, Leitung: Thomas Albrecht sowie von dem Organisten Marvin Dirkorte.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden blicken auf eine coronabedingte, verkürzte Unterrichtszeit zurück. Über längere Strecken konnte die Konfirmandenarbeit nur digital erfolgen.

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Weltladen hat ab 21.5.2021 wieder geöffnet

Für den Verkauf von Kaffee, Tee, Honig und weiteren Lebensmitteln ist der Weltladen Harsewinkel e.V., Clarholzer Straße 18, unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften wieder geöffnet: Freitag von 10 bis 12.30 Uhr und 15 bis 18.00 Uhr sowie Samstag von 10.00 bis 12.30 Uhr.

Neu im Angebot sind nachhaltige Kaffee-Kapseln, die gänzlich ohne Aluminium und Plastik auskommen. Umverpackung wie auch Kaffeekapseln sind vollständig kompostierbar. Die Kapseln sind für gängige Vollautomaten, auch mit Nespresso kompatibel. Die Robusta- und Arabica-Kaffeebohnen werden in Peru angebaut und in Italien geröstet. Zunächst sind die Kapseln in vier Sorten erhältlich: zweimal Espresso, Kaffee sowie Entkoffeiniert. Zum Testen können die Sorten einzeln zusammengestellt werden.

Bestellungen werden auch weiterhin gern per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder telefonisch (0173 740 9505) entgegen genommen. Abhol- bzw. Liefertermine erfolgen dann nach Absprache.

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Wieder Gottesdienste mit versammelter Gemeinde

Es können wieder Präsenz-Gottesdienste gefeiert werden und dazu lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harsewinkel herzlich ein. Der erste Gottesdienst findet am Himmelfahrtstag um 10.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche statt. Die weiteren Gottesdienste werden am Wochenende zu den gewohnten Zeiten gefeiert:  Sonnabend, 19.00 Uhr in der Christuskirche in Marienfeld und Sonntag, 10.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Harsewinkel.

Es gelten weiterhin die Hygiene-Schutzmaßnahmen, daher ist das Platzangebot in beiden Kirchen begrenzt. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich telefonisch im Gemeindebüro (Telefon 2130) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anzumelden. Die Anmeldung sollte in dieser Woche während der Öffnungszeiten des Gemeindebüros wegen des Feiertags spätestens bis Mittwochmittag erfolgen - für die Wochenendgottesdienste bis Freitagmittag. Das Gemeindebüro ist von Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr – außer am Feiertag - geöffnet.

Darüberhinaus können Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher sich selber mit der Luca-App oder der Cornawarn-App beim Betreten des Kirchenraumes einchecken.

 

 

 

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Stellungnahme der evangelischen Pfarrer zur ökumenischen Situation

Die Verpflichtung zur Ökumene ist begründet in dem Wort Jesu:

„Alle sollen eins sein;

wie du, Vater, in mir bist und ich in dir,

so sollen auch sie eins sein,

damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ (Johannes 17,21)

 

Damit ist die Einheit der Kirchen nicht in die Beliebigkeit der Handelnden gestellt, sondern diese Einheit wird von Jesus selber begründet. Ja, mehr noch:

An dieser Einheit entscheidet sich die Glaubwürdigkeit der Christen in dieser Welt.

So ist Jesu Wort Auftrag und Aufgabe der christlichen Kirchen, dem sie sich nicht entziehen können.

Spätestens seit Anfang der 1990er Jahre gibt es ein vielfältiges und fruchtbares ökumenisches Miteinander der evangelischen und katholischen Gemeinden in Harsewinkel und Marienfeld. Dieser Ausdruck gewachsener, sichtbarer ökumenischer Gemeinschaft mündete im 1. Ökumenischen Stadtkirchentag vom 20. - 22. September 1996. Seitdem entwickelten sich zahlreiche ökumenische Aktivitäten wie gemeinsame Gottesdienste und Bibelwochen, regelmäßige Treffen der in Seelsorge und Verkündigung Tätigen beider Konfessionen, Grußworte der jeweils anderen Konfession bei Konfirmationen, Erstkommunion und Firmung, größere Aktionen, wie z.B. die Lange Ökumenische Tafel mit über 200 TeilnehmerInnen in der Harsewinkler Innenstadt, ökumenische Kindermusicals mit bis zu 250 Kindern und vieles mehr.

Herausragend ist der jährlich in der Marienfelder Klosterkirche stattfindende Ökumenische Gottesdienst mit gleichzeitiger Feier von Eucharistie und Abendmahl „unter einem Dach“. Ein Gottesdienst, dessen liturgische Ausgestaltung die Geistlichen aller drei großen Konfessionen sichtbar im ökumenischen Geist feiern und der in dieser Ausgestaltung weit über unsere Stadtgrenzen hinaus Beachtung und höchste Anerkennung findet.

Die sicherlich größte und wichtigste gemeinsame Veranstaltung bildete der 4. Ökumenische Stadtkirchentag, bei der die drei großen Kirchen Harsewinkels (katholisch, evangelisch und syrisch-orthodox) eine gemeinsame „Charta Oecumenica“ verabschiedeten. Damit ist die Ökumene verpflichtender Arbeitsbereich aller drei Kirchen.

Neben den vielfältigen sichtbaren Aktivitäten entwickelte sich in den zurückliegenden 25 Jahren ein großes Vertrauen zwischen den Geistlichen, den hauptamtlich Mitarbeitenden und den Mitgliedern der jeweiligen Gemeinden untereinander bis hin zu Freundschaften. Hiervon aus ist seit vielen Jahren ein Grundverständnis gemeinsamen Handelns gewachsen, oft verbunden mit einem „kurzen Dienstweg“.

Dass die Ökumene in den Gemeinden fest verankert ist, zeigt sich daran, dass wir als evangelische Pfarrer in den letzten „turbulenten“ Wochen oft gefragt worden sind, wie wir das zukünftige ökumenische Miteinander beurteilen.

Sowohl Pater Gottfried als auch Dechant André Pollmann fühlten und fühlen sich immer sehr stark der Ökumene verpflichtet. Durch die Corona-Situation war das leider nicht mehr so offensichtlich, weil die meisten Gottesdienste und gemeinsamen Veranstaltungen nicht stattfinden konnten bzw. durften. Vieles davon liegt aber geplant „in der Schublade“, bereit zur Umsetzung, wenn die Pandemie beendet ist.

Deswegen bedauern wir es zutiefst, dass wir die Zukunft nicht mehr mit beiden katholischen Pfarrern gestalten können.

Wir wissen aber auch, dass wir gemeinsam seit vielen Jahren Strukturen und Beziehungen geschaffen haben, die in der Zukunft weiter tragfähig bleiben werden. Weil die Ökumene sozusagen zur DNA beider Gemeinden gehört, und das Bekenntnis dazu eine wichtige Rolle sowohl in der evangelischen als auch in der katholischen Kirche spielt, sind wir sicher, dass der eingeschlagene Weg auch mit neuen Pfarrern in der Pfarrei St. Lucia nicht mehr umkehrbar ist.

Der wohl mit Abstand wichtigste Satz in der Charta Oecumenica lautet:

Nicht das gemeinsame Handeln muss begründet und gerechtfertigt werden, sondern das getrennte.

Diese Verantwortung für gemeinsames Handeln gilt verpflichtend auch weiterhin für alle drei Gemeinden, um den Auftrag Jesu aus dem Johannesevangelium zu erfüllen.

Martin Liebschwager und Jörg Eulenstein

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