Grusswort Frühjahr 2019

Liebe Mitglieder unserer Gemeinde,

nach dem großen Reformationsjubiläum im Jahr 2017 mit vielen Veranstaltungen in unserer Gemeinde, haben wir gedacht, dass 2018 in etwas ruhigerem Fahrwasser verlaufen würde. Damit hatten wir uns aber gewaltig geirrt. Neue Herausforderungen verlangten und verlangen nach wie vor nach guten Antworten. Aus relativ heiterem Himmel erfuhren wir, dass in Marienfeld ein Bedarf für zwei weitere Kindergartengruppen besteht, so dass es schnell klar war, dass auf dem Grundstück des ehemaligen Trockendocks an die bestehenden zwei Gruppen zwei weitere angebaut werden müssen. Die Baumaßnahmen liegen gut im Zeitplan, so dass wir voller Hoffnung sind, zum 1.August mit dann insgesamt 70 Kindern an den Start gehen zu können. Darauf freuen wir uns alle schon sehr.

Neben die Freude mischt sich aber auch die zur Zeit noch nicht endgültig geklärte Zukunft des Trockendocks. Viele Standorte in Marienfeld sind diskutiert worden, als beste realistische Lösung bietet sich ein Anbau an eine der beiden Sporthallen auf dem Gelände der Marienfelder Grundschule an. Wir hoffen, dass in der zweiten Jahreshälfte mit der Planung und dem Bauvorhaben begonnen werden kann.

Viel Schönes haben wir aber auch erlebt. Viele Gottesdienste „in anderer Gestalt“ wie Kino- und Jugendgottesdienste, Church Up-Gottesdienste und das inzwischen zur guten Tradition gewordene Tauffest an der Osthoffschen Mühle bereicherten das Leben unserer Gemeinde.

Ein Erlebnis besonderer Art war der bereits zum 5. Mal gefeierte Gottesdienst mit dem Abendmahl/der Eucharistie unter einem Dach in der Marienfelder Klosterkirche. Nach wie vor berichten Teilnehmer vom „Gänsehautgefühl“ und der Freude darüber, wie weit wir im ökumenischen Miteinander schon gekommen sind. Erstmals gab es mit unserer Vikarin Mandy Liebetrau und Pater Gottfried eine Dialogpredigt.

Im Sommer fand bei wunderbarem Wetter eine sehr schöne „Jam Session“ in und an der Christuskirche in Marienfeld statt, die in diesem Sommer wiederholt werden wird.

Die Seniorenarbeit hat sich neu aufgestellt. Für die jüngeren Senioren konnten wir einen Gesprächskreis zum „Älter-Werden - aber wie?“ anbieten.

So blicke ich heute auf ein Jahr zurück, das von großer Vielfalt und auch Aufbrüchen für alle Generationen geprägt war.

Zwischen den vielen Angeboten dürfen wir aber auch unseren christlichen Auftrag nicht aus den Augen verlieren. Die Jahreslosung eines jeden Jahres begleitet uns dabei. Im Gebets- und Gesangbuch des Alten Testaments, im Buch der Psalmen, finden wir die Aufforderung:

„Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15).

Dieser Satz ermahnt uns, nicht nur um uns selbst zu kreisen, sondern mit dazu beizutragen, dass das zu Weihnachten verheißene Friedensreich Gottes erfahrbar gelebt wird. Die Mahnung zum Frieden gilt
uns allen. Natürlich können wir allein nicht die Welt retten, aber in den Bereichen, für die wir verantwortlich sind, können wir uns auf die Suche begeben, welche unserer Schritte zum Frieden und zu mehr Gerechtigkeit führen.

In dem Sinne wünsche ich uns allen ein friedliches Jahr 2019

Ihr/Euer

Martin Liebschwager

 

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